Wümme Zeitung - Mittwoch, 7. März 2012



Wümme Zeitung - 3. Februar 2012



Wümme Zeitung - 28.Januar 2012

 
 
Schützenverein erweitert Schießsportanlage
 
In Worpswede möchte man die Jugend an den Dreistellungswettbewerb heranführen
 
 
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Wümme Zeitung - 29. Sept. 2011

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Wümme Zeitung - 8.September 2011

Wümme Zeitung - 30. August 2011

Wümme Zeitung - Dienstag, 23. August 2011

Wümme Zeitung - Montag, 25. Juli 2011

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Wümme Zeitung - Donnerstag, 21. Juni 2011

Wümme Zeitung - Donnerstag, 7. Juli 2011

Osterholzer Anzeiger - Sonntag, 3. Juli 2011

Für Innovationsgeschick und Kooperationsbereitschaft wurde der Schützenverein Worpswede von der Kreissparkasse Osterholz ausgezeichnet (siehe nachfolgenden Bericht des Anzeigers vom 03. Juli 2011).

Osterholzer Anzeiger - Sonntag, 26. Juni 2011

Wümme Zeitung - 22. Juni 2011

Dschungelkönig trifft Schützenkönig

 

Ross Antony posiert in Schützenjacke mit Helmut Meyer und Damenmajestät Rosi Kirsch

 

Von Johann Schriefer Worpswede. Helmut Meyer heißt der neue Schützenkönig, Rosi Kirsch ist die Königin des Schützenvereins Worpswede. Beim Königsball am Montagabend gesellte sich ein junger Mann zu ihnen, mit Schützenjacke, wie es sich beim Schützenfest gehört. Doch der blonde Gast war keiner aus der Schützenschar. Ein Millionenpublikum kennt ihn vom Fernsehen, es hat den Sänger im Dschungelcamp des Privatsenders RTL gesehen. Nun stand der Dschungelkönig 2008, Ross Antony, zwischen Helmut Meyer und Rosi Kirsch, bis es Klick machte. Drei Majestäten, die unterschiedlicher nicht sein können, auf einem Bild.
Ross Antony war Stargast des Abends. Als er gegen 22 Uhr im Festzelt auftauchte, musste er viele Hände schütteln und noch zigmal für Fotos posieren. Viele Verehrerinnen wollten ein Bild mit dem Ex-Sänger der Band Bro'Sis.
Spannend war der Abend des letzten Schützenfest-Tages schon zuvor gewesen. Viele Mitglieder und Gäste verfolgten auf dem Schießstand das muntere Schießen auf die Königsadler. Zuerst stand Rosi Kirsch als neue Schützenkönigin fest. Sie brauchte nicht lange auf den Monarchen des Vereins zu warten - um 19.25 Uhr beendete Helmut Meyer den Wettstreit der Schützen mit einem gezielten Schuss und sicherte sich den Königstitel, gefeiert vom Schützenvolk. An die 30 Schützen schossen zuvor mit der großkalibrigen Donnerbüchse des Vereins auf den Rumpf des hölzernen Vogels. Zuletzt hielt nur noch ein kleines Stückchen den Schüssen stand. Als Helmut Meyer traf, war der Jubel groß.
Die "treue Seele" trifft Bei der Proklamation erwähnte Vereinschef Manfred Nienstedt, dass es nicht einfach sei, in Worpswede Schützenkönig zu werden. Die "treue Seele" Helmut Meyer habe das schon nach zwölfjähriger Vereinszugehörigkeit geschafft. Hans Späth sei schon seit 51 Jahren Mitglied, habe sich mit aber noch nie mit dem begehrten Titel schmücken können. Als vorletzter Schütze erhalte er jedoch den "Losmacher-Preis". Zum Adjutanten ernannte Nienstedt den erfahrenen Schützen Wolfgang Schnaars.
Beim Schützenfest vor einem Jahr war Rosi Kirsch Vizekönigin geworden. Jetzt krönte Nienstedt sie zur Königin. Darüber freue er sich sehr, denn Rosi übe schon seit mehreren Jahren sehr engagiert und erfolgreich das Amt der Jugendleiterin aus, sagte der Vorsitzende. Außerdem sei sie 1998 Frühjahrskönigin und 2003 Herbstkönigin gewesen. Den "Losmacherpreis" der Damen erhielt Ingrid Struckmeyer.
Der Vereinsvorsitzende versäumte nicht, dem scheidenden Königspaar Heinz Mahler und Christel Schwake für deren hervorragende Regentschaft und die gute Bewirtung zu danken. Beide bedankten sich beim scheidenden Adjutanten Uwe Holz für dessen Unterstützung. Mit dem Königspaar regieren in den nächsten zwölf Monaten Vizekönig Reinhold Scheibner, Vizekönigin Renate Späth, Juniorenkönigin Janine Behrens, Jugendkönigin Kira Behrens, Jugendvizekönig Renee Taiber, Armbrustkönig Jens Brand sowie Kinderkönig Paul Horack und Kinderkönigin Bente Kück. Volkskönigin wurde Ira Eibers.
Bei der Preisverteilung erhielten die erfolgreichsten Schützendamen und Schützen Bilder, die Worpsweder Künstler geschaffen und gestiftet hatten. Bei der Übergabe sagten Schulkinder Sprüche auf. Bei den Jugendschützen hatten Kathrin Kirsch und Lars Bekov den von Bürgermeister Stefan Schwenke gestifteten Wanderpokal zuvor jeweils zwei Mal gewonnen. Beim Stechen setzte Kathrin sich gegenüber Lars durch, damit brachte die Jugendschützin des Jahres die Trophäe in ihren Besitz. Den von Schwenke gestifteten neuen Wanderpreis errang Marcel Viohl. Armbrustschützin des Jahres wurde Caroline Finkel.
Nach der Krönung der neuen Majestäten begann im Zelt der Königsball mit der Showband Albatross, einem DJ und dem Stargast Ross Antony, der wesentlich zur guten Stimmung im Festzelt beitrug.
Vorsitzender Manfred Nienstedt war mit dem Ablauf des Schützenfestes zufrieden. Zwar musste der Umzug am Sonntag wegen Dauerregen abgesagt werden. Doch dafür trumpften die Tanz- und Musikgruppen im Festzelt auf, allen voran der von Frank Tibke geleitete Musikzug Kirchtimke. So hätten die Gruppen für Volksfestatmosphäre gesorgt, lobte Nienstedt.

 

Wümme Zeitung - 22. Juni 2011

Männer genießen Nasses Gericht, Frauen das Restefrühstück

 

Von Cornelia Hagenah Worpswede. Obwohl sie nicht Mitglieder im Schützenverein sind und mit dem Schießen nicht viel im Sinn haben, treffen sich fünf Frauen jedes Jahr am Schützenfest-Montag zum Frühstück bei Heike Teichert. Seit acht Jahren geht das so. Was die Frauen verbindet, sind ihre Männer, allesamt Schützen. Seit über 20 Jahren holen sie Heike Teicherts Ehemann Herbert zum Nassen Gericht ab. Aus dem Abholen wurde vor Jahren ein frühes Frühstück. Da der Appetit der Männer nicht allzu groß war, stand Heike Teichert mit einem Berg von Brötchen da. Pragmatisch, wie Frauen sind, hat sie die anderen Ehefrauen angesprochen. Seitdem treffen sie sich, wenn die Männer ihre Schützenaufgaben erfüllen, zum Resteessen.
"Herbert würde heute wahrscheinlich immer noch verschlafen", meint Heike Teichert lachend. Früh um sechs hat sie gut zwei Dutzend Brötchen geschmiert . Jetzt sitzt sie entspannt auf der Terrasse und genießt mit Caren Behrens, Elke Wendelken und Heike Heitmann das zweite Frühstück. Sonst sind sie zu fünft, doch Elke Ludwigs muss heute arbeiten.
Morgens um sieben kommen die Schützen zum Abholen. Als Elke Wendelkens Mann Schützenkönig wurde, haben die Frauen eine Kutsche zum Abholen organisiert. Dieses Ritual haben sie beibehalten, später kam eine Zwei-Mann-Kapelle hinzu. Kutscher und Musiker werden ebenfalls mit Brötchen versorgt. Doch immer blieb was übrig, so dass Heike Teichert schließlich die Frauen ansprach. "Seitdem treffen wir uns jedes Jahr", sagt Caren Behrens. Die lustige Runde genehmigt sich ein Gläschen Sekt. "Das schönste am Schützenfest ist doch unser Montagsfrühstück", meint Heike Heitmann schmunzelnd.

 

Wümme Report - 22. Juni 2011

Wümme Report - 22. Juni 2011

Wümme Zeitung - 20. Juni 2011

Trotz Dauerregens Volksfeststimmung

 

Schützen müssen improvisieren: Umzug abgesagt / Musik- und Trachtengruppen begeistern Publikum im Zelt


   
Von Johann Schriefer Worpswede. Festausschuss und Vorstand des Schützenvereins Worpswede hatten sich alle Mühe gegeben, um den einheimischen und auswärtigen Gästen ein attraktives Schützenfest-Programm zu bieten. Viele Worpsweder freuten sich schon auf die Volkstanz- und Trachtengruppen und den Schützenumzug. Doch die Tanzvorführungen und der Schützenmarsch fielen ins Wasser. Dauerregen und Sturmböen zwangen den rührigen Verein zur Absage. Doch das bunte Programm mit Tänzen und Vorführungen entschädigte die Besucher. Im proppevollen Festzelt breitete sich Volksfeststimmung aus.
"Zum Leidwesen unserer Gäste und unseres Schützenkönigs Heinz Mahler mussten wir kurzfristig improvisieren", erklärte der Vereinschef Manfred Nienstedt in seinen Begrüßungsworten. Bürgermeister Stefan Schwenke sprach von einem "ganz anderen" Schützenfest - trotzdem könne man in Worpswede gut feiern. Landrat Jörg Mielke stellte fest, dass es beim Hurricane-Festival in Scheeßel fast stets geregnet habe. Ausgerechnet in diesem Jahr falle der Schützenfest-Termin in die Festival-Zeit. Als Moderator führte Manfred Meyer durch das bunte Programm. Er kündigte zunächst die Gruppe Boots in Lines des Heimatvereins Rautendorf an. Außerdem wirkten die Landjugend Hepstedt, die Fahnenschwenker Hollen, De Oshuser Danzlüüd aus Oslebshausen und die Folkloretanzgruppe Dorf und Natur aus Kirchseelte mit. Alle Gruppen traten mehrmals auf.
Die mehr als 20 Männer und Frauen von Boots in Lines sorgten mit ihren Westerntänzen im Western-Look für einen Höhepunkt. Sie wurden viel fotografiert und ernteten starken Applaus. Die Landjugend Hepstedt erfreute die Gäste mit Volkstänzen wie dem Jäger-Neuner und dem Sauerländer. Die jungen Fahnenschwenkerinnen brachten Farbtupfer ins Schützenzelt.
Leichtfüßige Tänzer
Die Oshüser Danzlüüd begannen mit den Volkstänzen Tangermünder und Kreuz-König. Außerdem beeindruckten die leichtfüßigen Tänzerinnen und Tänzer aus Kirchseelte mit Volkstänzen aus Israel und England. Der Worpsweder Männergesangverein Concordia stimmte einige Lieder an und erntete viel Applaus.
Zwischen den Vorführungen lockerten die Blasmusik Mulsum, der Musikzug Kirchtimke und der Spielmannszug der TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf das Programm auf. Die Musikgruppen schufen mit ihren Beiträgen eine Volksfestatmosphäre, wie man sie von früheren Jahren her kennt. Oft schunkelten die Gäste oder sie klatschten freudig den Takt mit. Schützenkönig Heinz Mahler hätte sich keinen besseren Empfang wünschen können.
Das 136. Worpsweder Schützenfest begann Sonnabendvormittag mit einem lockeren Rathausempfang, den Bürgermeister Stefan Schwenke für die Majestäten, Vorstände und verdienten Mitglieder der in der Gemeinde beheimateten Schützenvereine Worpswede, Hüttenbusch und Ostersode gab. Im Anschluss daran gab Manfred Nienstedt auf dem Schießstand den Schießbetrieb für die Schützen, Schützendamen und Jungschützen frei. Beim Seniorennachmittag wurden die Gäste vom Shanty-Chor Beckedorfer Schifferknoten mit schwungvoller Musik und Liedern von Luv und Lee unterhalten.
Auf dem Schießstand wurde an diesem Nachmittag bereits eifrig geschossen. Dabei wurden schon die ersten Majestäten ermittelt. René Taiber wurde Jugendvizekönig und Jens Brandt Armbrustkönig. Gegen 17.45 Uhr stand mit Renate Späth die neue Damenvizekönigin fest. Sie wurde sogleich lebhaft gefeiert. Bei den Schützen ging es dagegen überaus spannend zu: Der Rumpf des hölzernen Adlers erwies sich als sehr hartnäckig. Renate Späth musste geschlagene drei Stunden auf den neuen Vizekönig an ihrer Seite warten. Erst dann verkündete großer Jubel, dass Reinhold Scheibner der Spannung ein Ende bereitet hatte. Die anschließende Proklamation nahmen Vorsitzender Manfred Nienstedt und sein Stellvertreter Georg Behrens vor.
Am Abend lockten die Oldie-Party mit der Bremer Kultband The Mushroams und dem international bekannten Rockmusiker Brian Parrish viele Fans ins Festzelt. "Die Gäste waren total happy, wenn Brian auftrat", freute sich Manfred Nienstedt.
Am Sonntagvormittag gab Königin Christel Schwake einen Empfang für die Schützendamen, bei dem es recht vergnügt zuging. Heute Abend, am Montag, werden der Schützenkönig, die Königin und die Jugendmajestäten gekrönt. Danach steigt der Königsball mit der Showband Albatross und dem Stargast Ross Antony.

 

 

Wümme Report - Sonnabend, 19. Juni 2011

Wümme Zeitung - Sonnabend, 18. Juni 2011

 Rock'n'Roll geht auch im Schützenzelt

 

The Mushroams spielen heute in Worpswede mit Brian Parrish als Gaststar / Erinnerungen an Auftritt von 1965

   

Von Lars Fischer Worpswede. Elvis steht vor der Tür und Chuck Berry ist zu hören. Was klingt wie ein Gipfeltreffen im Rock'n'Roll-Himmel ist eine ganz irdische Probe im Haus von Mushroams-Bassist Jürgen Freitag. Und doch ist es mehr als nur das gewöhnliche Üben vor einem Konzert. Es ist ein Wiedertreffen nach Jahrzehnten zwischen der beliebten Bremer Oldie-Band und dem britischen Musiker Brian Parrish. Sie bereiten sich vor auf ihren allerersten gemeinsamen Auftritt, der heute Abend ab 20 Uhr beim Worpsweder Schützenfest zu erleben sein wird.
Dass es nicht eine Routine-Angelegenheit ist, sondern dass beim Proben der Songs jede Menge Erinnerungen ausgetauscht werden, hat einen Hintergrund, der wohl beinahe schon historisch zu nennen ist. Im August 1965 ist Brian Parrish mit seiner Beatband The Londoners gut im Geschäft. Die Band ist gemeinsam mit The Kinks, die dasselbe Management hat wie sie, auf Deutschland-Tournee. Im Jahr zuvor hatte sie bereits als eine der ersten englischen Gruppen mit diesem damals noch völlig neuen Beatsound im Hamburger Starclub für Furore gesorgt und wurden als Begleittruppe von Gene Vincent engagiert.
Jetzt stand ein Auftritt beim zweiten Beat-Festival in der Bremer Stadthalle auf dem Programm, mit dabei außerdem deutsche Bands wie die Musketiere, Lords und Mushroams. Letztere hatten sich im April 1964 im Bremer Viertel zusammengefunden, nachdem sie zuvor als Five Idling Potato Stompers schon die norddeutsche Skiffle-Szene kräftig aufgemischt hatten. Die Besetzung wechselte öfter, erst im Mai war Dieter Zembski vom Schlagzeug auf Rhythmus-Gitarre umgestiegen; 1968 sollte er Fußball-Profi bei Werder Bremen werden und mit seinem Abgang war vorerst das Aus für die Band besiegelt.
Gründungsmitglied war neben Sänger Jochen Laschinsky auch Jürgen Weber. Auch er spielte zunächst Drums, was ihm seinen Spitznamen "Gunnie" - nach dem amerikanischen Schlagzeuger Gunnie Weber - einbrachte. Mittlerweile war er zum Leadgitarristen "umgepolt" worden. Und manchmal auch zum Chauffeur, denn die Mushroams hatten sich von ihren ersten Gagen einen weißen VW-Bus angeschafft. Auf der Heckklappe stand "World Wide Beat Service". Den mussten auch die Londoners in Anspruch nehmen, nicht nur weil die Bremer Band sie vom Flughafen abholte, sondern auch, weil sie entgegen den vertraglichen Vereinbarungen keine Verstärker und kein Schlagzeug vorfanden. Es war keine große Frage für die Bremer, den berühmten Engländern ihre Backline zur Verfügung zu stellen. Gänzlich unbekannt waren ihnen die Briten sowieso nicht, denn die junge Fotografin Angela Panneck, eine Schulfreundin von Sänger Laschinsky und Jürgen Freitag, der ab 1966 als Bassist bei den Mushroams einsteigen wird, hatte die Band schon im Vorjahr kennengelernt und ein Auge auf deren Frontmann Brian Parrish geworfen. Nach dem Auftritt in der Stadthalle, der reibungslos über die Bühne geht, besuchen die drei Deutschen Parrish in London.
Danach verebbt der Kontakt, bis sich Angela und Brian erst in diesem Jahrtausend bei einer Oldie Nacht wieder begegnen. Weder die Liebe zur Musik, noch die zueinander waren abhanden gekommen. Mittlerweile sind sie verheiratet und leben seit einigen Jahren in Worpswede.
So kam es auch zur Anfrage des Schützenvereins, ob Parrish beim diesjährigen Schützenfest auftreten wolle. Die Mushroams, die sich 1980 ohne Laschinsky, aber mit Weber, Freitag und neuen Kollegen wiedervereinigt hatten, spielten bereits im Vorjahr im Festzelt am Weyerberg. Für die Band, die seit über 25 Jahren regelmäßig das Bayernzelt beim Bremer Freimarkt rockt, gibt es keine Berührungsängste mit einer Traditionsveranstaltung wie einem Schützenfest. Allerdings muss auch Gunnie Weber gestehen, dass er sich diese Entwicklung anno 1965 sicher nicht vorstellen konnte. Als rebellischer Rock'n'Roller hatte man andere Träume.
Umgekehrt ist auch für den Schützenverein ein Rockkonzert nicht unbedingt ein klassischer Teil des Festprogramms. Manfred Nienstedt, Vorsitzender der Worpsweder Schützen, versucht, bei der Programmgestaltung einen Kompromiss zwischen Tradition und Moderne. Nachdem 2008 der Versuch, mit vier jungen Bands ein neues Publikum ins Zelt zu locken, scheiterte, setzt er seit 2009 auf Oldie-Nächte und hat Erfolg; zunächst mit den Beathovens und seit 2010 mit den Mushroams.
Für Brian Parrish war die Vorstellung, dort aufzutreten, zunächst gewöhnungsbedürftig. Klar ist, mit seinen eigenen Songs und einem Programm zum konzentrierten Zuhören, wäre er hier an der falschen Stelle. Reine Oldie-Cover-Shows spielt der 64-Jährige sonst nicht, aber für drei Songs als Gaststar einzusteigen, das verspreche doch "a lot of fun". Dass es nicht allzu vieler Anstrengungen bedarf, diese mit den routinierten Musikern der Mushroams einzustudieren, war absehbar. In der Tat reicht es, sich über Tonart und Abläufe zu verständigen und die Nummern zwei-, dreimal durchzuspielen, bis alles sitzt. Welche das sind? Wird natürlich noch nicht verraten, aber Chuck Berry spielt schon eine wichtige Rolle dabei.
Und Elvis? Steht immer noch draußen und möchte gerne rein. Welche Rockband würde ihm nicht sofort die Tür öffnen? Nein, nicht dem wiederauferstandenen King Of Rock'n'Roll. Elvis, so heißt der Kater von Familie Freitag.

 

 

Wümme Zeitung - Sonnabend, 18. Juni 2011

Schützenverein bietet Modernen Biathlon an

 

Beim Schützenfest wird darüber informiert / Auftakt bei Benefizveranstaltung am 27. August mit Musik

 

Von Johann Schriefer Worpswede. Die Sportart Moderner Biathlon ist in unserer Region noch ziemlich unbekannt. Das wird sich bald ändern, denn der Schützenverein Worpswede wird sie jetzt einführen. Vorsitzender Manfred Nienstedt erklärte im Gespräch mit unserer Zeitung, dass nicht nur junge, sondern auch nicht mehr ganz so junge Menschen diesen interessanten Sport ausüben können. Zudem könne er ganzjährig betrieben werden, betonte Nienstedt. Beim Worpsweder Schützenfest an diesem Wochenende will der Verein über das neue Angebot informieren. Den Biathlon-Auftakt wird es am Sonnabend, 27. August, im Rahmen der Open-Air-Benefizveranstaltung "Worpswede hilft Kindern" geben.
Der moderne Biathlon kann als Kombination von Joggen/Dauerlauf und Lichtpunktschießen oder Mountainbike plus Lichtpunktschießen auf einer Biathlonanlage. Möglich sind auch Nordic Cross Skating/Skiken mit Lichtpunktschießen auf einer Biathlonanlage. Die neue Sportart Skiken dürfte noch weitgehend unbekannt sein. Erklärt wird sie im neuen "Volltreffer", dem Vereinsblatt des Schützenvereins. Darin heißt es: "Der Begriff "Skike" setzt sich zusammen aus Skate und Bike, also skaten und fahren, und das ist eine sehr sichere und gesunde Sportart. Skikes gibt es für alle Schuhgrößen, da diese verstellbar sind und besonderes Schuhwerk nicht erforderlich ist. Die Skikes sind mit Bremsen ausgestattet, deren Wirkung denen guter Fahrradbremsen entspricht. Durch den langen Radstand und den komfortablen Luftreifen bieten Skikes ein hohes Maß an Stabilität. Sie sind somit auch geländetauglich (Waldwege, rauer Untergrund et cetera)." Zur Ausrüstung gehören zwei Stöcke, Helm und Knieschoner.
Wie Manfred Nienstedt erklärte, hat er seine Idee zunächst den Mitgliedern der großen Jugendabteilung seines Vereins vorgetragen, denn deren Meinung sei ihm sehr wichtig gewesen. Die Jugendlichen seien davon spontan sehr begeistert gewesen, berichtete der Vorsitzende des Schützenvereins. Nun soll der Moderne Biathlon am 27. August zum ersten Mal in Worpswede ausgetragen werden. "In Norddeutschland ist das einmalig", unterstreicht Nienstedt. Vorab wolle der Verein Schnupperkurse und Einsteigerkurse sowie nach Absprache auch Trainingstage für das Lichtpunktschießen anbieten. Außerdem überlegt der Schützenverein, den Modernen Biathlon ab 2012 als neue Sportart in sein Programm aufzunehmen.
Bei der Benefizveranstaltung am 27. August werde "Live-Musik vom Feinsten" geboten, sagte der Vorsitzende. Von 18.30 bis 21.30 Uhr werden die "Mulligan Music Makers" Skiffle, Irish Folk und Oldies spielen. Danach werde der schon seit mehreren Jahren in Worpswede wohnende und international bekannte englische Rockmusiker Brian Parrish dort mit seiner Band auftreten, kündigte Nienstedt an. Durch das Programm des Abends werde die von Radio Bremens Beat-Club her bekannte Moderatorin Uschi Nerke führen.

 
 
 

Wümme Zeitung - Freitag, 17. Juni 2011

 

Worpswede feiert das 136. Schützenfest

Sonnabend ist Auftakt / Sonntag großer Umzug / Montag Krönung der neuen Majestäten 

Von Johann Schriefer Worpswede.

Das Künstlerdorf Worpswede steht vom morgigen Sonnabend bis zum Montag ganz im Zeichen des Schützenfestes. Es ist das älteste Volksfest in der Weyerberg-Gemeinde, und das wird jetzt bereits zum 136. Male gefeiert. Der Vorstand und der Festausschuss haben wieder ein Programm auf die Beine gestellt, das alle Generationen anspricht. Es wird nicht nur von Einwohnern besucht, sondern auch von vielen auswärtigen Gästen, die alljährlich die großartige Worpsweder Schützenfestatmosphäre schätzen.
Den Auftakt bildet morgen um 09.30 Uhr ein Empfang im Rathaus für die Majestäten und Vorstände der Schützenvereine Worpswede, Hüttenbusch und Ostersode. Um 11 Uhr lässt der Vorsitzende des Schützenvereins Worpswede, Manfred Nienstedt, die Schützen, Schützendamen und Jungschützen in der Schießhalle antreten. Danach gibt er auf allen Ständen das Schießen frei. In der Mittagspause wird ein Eintopfessen serviert. Gegen 13.30 Uhr wird das Schießen wieder aufgenommen, denn die Mitglieder haben an allen drei Festtagen auf dem Schießstand ein strammes Programm zu absolvieren. An diesem Nachmittag werden bereits der neue Vizekönig und die neue Vizekönigin ermittelt. Sie treten die Nachfolge von Heiko Schloen und Rosi Kisch an. Weitere Unterhaltungsmöglichkeiten bietet der Festplatz mit dem Karussell, dem Kinderkarussell und den Buden. Zudem kann man am Sonnabend und am Sonntag jeweils ab 12 Uhr bei einem Flohmarkt besondere Schnäppchen ergattern.
Wie in den Jahren zuvor hat der Verein auch jetzt wieder einen Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen arrangiert. Diesmal ist hier der Shantychor Beckedorfer Schifferknoten zu Gast. Beginn ist um 15.30 Uhr. Weitere Unterhaltungsmöglichkeiten bietet der Festplatz mit dem Karussell, dem Kinderkarussell und den verschiedenen Buden. Für 20 Uhr ist im Zelt die Proklamation der neuen Vizemajestäten durch Manfred Nienstedt vorgesehen. Des Weiteren wird hier bereits die erste Preisverteilung vorgenommen. Danach steigt im Zelt die Oldie-Party mit der Bremer Kultband The Mushroams, dem international bekannten Rockmusiker Brian Parish und einem DJ.
Sonntagvormittag treffen sich die Schützendamen um 9.30 Uhr bei Marina Weiser in der Bergstraße 5. Von hier begeben sie sich zu ihrer Königin Christel Schwake, die ihre Schützenschwestern zu einem Frühstück in ihrer Residenz in der Hembergstraße 13 eingeladen hat. Die Kinder, Jungschützen und Junioren finden sich um 11 Uhr bei der Juniorenkönigin Jasmin Heitmann Im Schluh ein, um hier ihre Majestäten abzuholen.
Gegen 12 Uhr versammeln sich die Mitglieder sowie die Abordnungen von etlichen Schützenvereinen und örtlichen Vereinen auf dem großen Parkplatz in der Bergstraße. Einige Volkstanz- und Trachtengruppen, die hernach durch ihre Teilnahme den Schützenumzug bereichern, werden hier schon auftreten und das Schützenvolk sowie die Gäste mit ihren Darbietungen erfreuen. Ab 13.30 Uhr marschiert der Umzug in Begleitung der Volkstanz- und Trachtengruppen sowie eines Spielmannszuges und von zwei Musikzügen durch einige Straßen im Innenbereich zum Festzelt. Dort lädt Schützenkönig Heinz Mahler gegen 14.15 Uhr zu einem Empfang ein. Auch hier gibt es Tanzvorführungen. Für eine weitere musikalische Unterhaltung ist der Musikzug Kirchtimke zuständig, und Festwirt Jürgen Bohling hält hier reichlich Kaffee, Kuchen und Torten bereit.
Um 16 Uhr wird das Schießen wieder aufgenommen. Dabei wird auch der Volkskönig beziehungsweise die Volkskönigin ermittelt. Die Kinder widmen sich derweil dem Vogelstechen. Ab 19 Uhr vergnügt sich Jung und Alt bei einer Diskomusik in der großen Halle und auf der Terrasse.
Montagmorgen kommen die Schützen zu ihrem mit einem Frühstück verbundenen humorvollen Nassen Gericht im Kaffee Worpswede zusammen. Recht heiter wird es auch bei den Schützendamen zugehen, die in Kays Cullinarium ihr Frühstück einnehmen und dort das in den vergangenen zwölf Monaten angesammelte Sündenregister abrechnen. Ab 11 Uhr wird wieder auf allen Ständen eifrig geschossen, und in der Mittagspause wird ab 13 Uhr im Festzelt ein gemeinsames Festessen eingenommen. Dazu werden auch einige Ehrengäste erwartet. Außerdem sind hier Ehrungen vorgesehen.
Um 15 Uhr wird wieder auf dem Schießstand angetreten. Nicht nur die Schützen und Schützendamen, auch viele Gäste werden dann mit großer Spannung verfolgen, wer der neue Schützenkönig und wer die neue Schützenkönigin wird. Die Proklamation nimmt Vereinschef Manfred Nienstedt voraussichtlich gegen 20 Uhr vor. Bei der Preisverteilung sagen Schulkinder nette Sprüche auf. Mit einem Ehrentanz leiten die neuen Majestäten etwa gegen 21 Uhr den abschließenden Königsball mit der Showband Albatross und dem Stargast Ross Anthony ein. Am Sonnabend, 25. Juni, kommen die Mitglieder noch einmal in ihrer Schützenhalle zur Preisverteilung und dem obligatorischen Heringsessen zusammen.

  

Zum Auftakt ins Rathaus 

 Worpswede (jsc). Den Auftakt des Worpsweder Schützenfestes bildet schon seit etlichen Jahren ein Rathausempfang. Damit dokumentiert die Gemeinde ihre Verbundenheit mit den Schützen. Bürgermeister Stefan Schwenke, der selbst den grünen Schützenrock trägt, wird dazu morgen Vormittag um 9.30 Uhr die Majestäten, Vorstände und mehrere verdiente Vereinsmitglieder aus den drei in der Weyerberggemeinde ansässigen Schützenvereinen Worpswede, Hüttenbusch und Ostersode willkommen heißen.

 

Wümme Report - Mittwoch, 15. Juni 2011

Osterholzer Anzeiger - 15. Juni 2011 - Seite 6

Osterholzer Anzeiger - 15. Juni 2011 - Seite 7

Osterholzer Anzeiger - 15. Juni 2011 - Seite 7

Osterholzer Anzeiger - 15. Juni 2011 - Seite 6

Wümme Zeitung - Freitag, 17. Juni 2011

 

Star-Gast Ross Antony kommt
Brian Parrish tritt morgen mit den Mushroams auf
 

Von Johann Schriefer Worpswede. Zu seinen Schützenfesten verpflichtet der Schützenverein Worpswede stets attraktive Bands. So steigt am morgigen Sonnabend ab 21 Uhr im Festzelt eine Oldie-Party mit der Bremer Kultband The Mushroams und dem international bekannten Rockstar Brian Parish sowie mit einem DJ.
Die Band The Mushroams wurde im Jahre 1964 gegründet. Sie trat bereits in den Anfangsjahren im Bremer Beatclub von Radio Bremen sowie im Hamburger Starclub auf. In dieser Zeit lernte sie auch den Rockmusiker Brian Parrish kennen. Nach mehr als 40 Jahren gehen der im Jahre 1947 geborene Engländer und die Mushroams gemeinsam in ein Aufnahmestudio, um für die Oldie-Party des Worpsweder Schützenfestes ein paar Songs einzustudieren. Der in der ganzen Welt bekannte Rockmusiker wohnt übrigens schon seit einigen Jahren in Worpswede.
Brian Parrish stand 1960 - damals noch als Kind - mit seinem Vater zum ersten Mal auf der Bühne. 1958 bekam er seine erste Gitarre Schon in der Anfangszeit des Rock and Roll war er von dieser neuen Musikrichtung fasziniert. Endgültig geprägt wurde er davon, als er Cliff Richard und die Shadows persönlich kennen lernte. Unter anderem schrieb er Songs für Jerry Lee Lewis.
Sonntagabend ist in der großen Halle und auf der Terrasse Discomusik angesagt. Für Montagabend ist dem Verein ebenfalls ein großer Wurf gelungen, denn die Showband Albatross und der Star-Gast Ross Antony sorgen ab 21 Uhr im Festzelt für einen stimmungsvollen Königsball.

  

Event-Service
Angebote an Gruppen, Vereine und Firmen

 
 
Von Johann Schriefer Worpswede. Im Schützenverein Worpswede ist man ständig bemüht, das Schützenfest für die Gäste attraktiver zu gestalten.
"Das Innenleben der Festzelte hat sich in den vergangenen Jahrzehnten kaum verändert, die Erwartungshaltung der Menschen aber sehr wohl", stellte Vereinschef Manfred Nienstedt fest. Inspiriert vom Bremer Freimarkt, dem Bremer Sechs-Tage-Rennen und dem Oktoberfest in München hatte er die Idee, Firmen, Vereinen und Nachbarschaften einen Event-Service anzubieten.
Danach können Interessierte am Sonnabend- und am Montagabend im Festzelt Tische reservieren lassen, um in einer geselligen Runde mit Bekannten oder Geschäftsfreunden gemeinsam die Musikdarbietungen zu genießen, zu klönen und sich zu amüsieren. Ein 8-Personentisch ist für 150 Euro und ein 10-Personentisch für 170 Euro zu haben.
In dem Angebot sind ein Brotkorb mit verschiedenen Brotsorten, Schinken, Käse, Peperone, Oliven, Radi und Kohlrabi und zwei Flaschen Mineralwasser, ferner acht oder zehn Gutscheine im Wert von je 2,20 Euro für die Fisch- und Bratwurstbuden sowie freier Eintritt enthalten.

  

Route des Schützenumzugs
Volkstanz- und Trachtengruppen sorgen für Farbtupfer 
 

Von Johann Schriefer Worpswede. Um wieder mehr einheimischen und auswärtigen Gästen den Besuch des Worpsweder Schützenfestes am Sonntag schmackhafter zu machen, hat der Schützenverein vor zwei Jahren einen neuen Weg beschritten. Er hat einige Volkstanz- und Trachtengruppen zur Teilnahme am Schützenumzug gewinnen können, und damit hat er 2009 und auch 2010 einen großen Erfolg verbuchen können.
Wenn der Umzug am Sonntagnachmittag um 13.30 Uhr auf dem großen Parkplatz an der Bergstraße zu seinem Marsch durch einige Straßen im Ortskern startet, sind De Oshuser Danzlüüd (aus Bremen-Oslebshausen), die Line Dancer des Heimatvereins Rautendorf, die Fahnenschwinger Hollen, die Folkloretanzgruppe Dorf und Natur aus Kirchseelte und die Tanzgruppe der Landjugend Hepstedt dabei und sorgen unterwegs für angenehme Farbtupfer. Laut Vereinschef Manfred Nienstedt ist ein derartiger Festumzug etwas ganz Besonderes in Norddeutschland.
Die Volkstanz- und Trachtengruppen können aber nicht nur beim Umzug bewundert werden. Sie treten bereits ab 12 Uhr abwechselnd auf dem Parkplatz an der Bergstraße auf und verbreiten dort bis zum Abmarsch eine frohe Volksfeststimmung.
An dem Umzug nehmen außer den Schützen, Schützendamen und Jungschützen des gastgebenden Vereins auch größere Abordnungen von einigen befreundeten Schützenvereinen mit ihren Majestäten und Fahnenabteilungen sowie Mitglieder einiger örtlicher Vereine teil.
Nachdem Schützenkönig Heinz Mahler und sein Adjutant Uwe Holz zu den Klängen des Präsentiermarsches die lange Front abgeschritten haben, setzt sich der Umzug in Bewegung. König Heinz und Königin Christel Schwake lassen sich standesgemäß in einer Kutsche chauffieren, die vorab den König und dessen Adjutanten von der Residenz seiner Majestät im Böschensweg 6 abholt. Für den richtigen Marschrhythmus sorgen unterwegs der Spielmannszug der TSG Wörpedorf-Grasberg-Eickedorf, die Blasmusik Mulsum und der Musikzug Kirchtimke.
Die Route führt vom Parkplatz über die Bergstraße, die Findorffstraße, den Udo-Peters-Weg und die Hembergstraße sowie erneut über die Bergstraße und die Findorffstraße zum Festplatz.
Dort trifft er etwa gegen 14.15 Uhr ein. Bei dem anschließenden Empfang, den König Heinz Mahler im Festzelt gibt, treten die Volkstanz- und Trachtengruppen noch einmal auf.
Außerdem unterhält der Musikzug Kirchtimke die Gäste mit flotten Melodien. Festwirt Jürgen Bohling hält hier ausreichend Kaffee, Kuchen und Torten bereit.

  

Heute ist Kranzbinden


Worpswede (jsc). Das 136. Worpsweder Schützenfest beginnt zwar erst morgen, aber nach alter Tradition kommen die Mitglieder bereits heute Abend um 19 Uhr bei ihren Majestäten zum Kranzbinden zusammen. Während die Schützen sich zu ihrem König Heinz Mahler in den Böschensweg 6 begeben, treffen sich die Schützendamen bei ihrer Königin Christel Schwake in der Hembergstraße 13. Sowohl beim König als auch bei der Königin wird es erfahrungsgemäß schon recht vergnügt zugehen.

  

Das Jahr ist schnell verflogen
König Heinz Mahler und Königin Christel Schwake blicken zurück
 

Von Johann Schriefer Worpswede. "Das Jahr ist so schnell verflogen, es war einfach viel zu kurz." Das sagte der amtierende Worpsweder Schützenkönig Heinz Mahler im Gespräch mit unserer Zeitung. Ebenso wie Königin Christel Schwake und die weiteren Mitglieder des Königshauses regiert er nur noch wenige Stunden. Dann müssen alle Majestäten nach altem Schützenbrauch ihre hohen Ämter an ihre Nachfolger abgeben.
Heinz Mahler hatte schon seit rund zehn Jahren bei jedem Schützenfest versucht, König zu werden. Immerhin war er schon Jugendvizekönig, Herbstkönig und Vizekönig gewesen. In jedem Jahr habe er zwar stets einen Teil vom Königs- oder Nebenvogel abgeschossen, aber zum Schützenkönig habe immer das letzte Quäntchen Glück gefehlt. Vor zwölf Monaten habe es dann aber doch noch geklappt, freute sich Mahler. An den entscheidenden Schuss erinnert Heinz Mahler sich noch genau: In der ersten und in der zweiten Runde habe er noch eine kleinere innere Unruhe gespürt. Aber ab dem dritten Durchgang sei er die Ruhe selbst und davon überzeugt gewesen, dass der Rumpf "jetzt oder nie fällt". Als dieser dann gefallen und er zusammen mit Christel Schwake auf den Tresen gehoben worden sei, sei die Freude riesengroß gewesen.
Sie habe den Schützenverein schon seit 30 Jahren durch ehrenamtliche Arbeit unterstützt, Mitglied sei sie jedoch erst 1993 geworden, sagte Christel Schwake. Nachdem sie bereits einmal Frühjahrskönigin und einmal Vizekönigin gewesen sei, habe sie sich richtig über den Titel der Schützenkönigin gefreut. Sie habe sich dabei aber auch "voll auf den Rumpf des hölzernen Adlers konzentriert", bemerkte sie. Als Königin habe sie das ganze Jahr über viel Spaß erlebt, und zusammen mit Vizekönigin Rosi Kirsch habe sie eine Fahrradtour für die Schützendamen organisiert.
Wie Christel Schwake und Heinz Mahler weiter berichteten, hätten sie an allen Ausmärschen und verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen. Dazu gehörten Jubiläen; das Kreis- und das Bezirkskönigsschießen sowie die Kreis- und Bezirkskönigsbälle.
Vorsitzender Manfred Nienstedt wies noch darauf hin, dass Heinz Mahler dem Schützenverein seit 1971 als Mitglied angehört. Besonders würdigte er, dass der jetzige König bei jeder Baumaßnahme des Vereins sehr engagiert mit angepackt habe. Insgesamt habe er schon einige hundert ehrenamtlich geleistete Stunden für den Verein geopfert. Zudem sei er hier seit fünf Jahren stellvertretender Fahnenträger.

  

König stiftet Königsfahnen 
 

Worpswede (jsc). Bei dem im Jahre 1875 gegründeten Schützenverein Worpswede gibt es etwas ganz Neues zu vermelden: Der amtierende Schützenkönig Heinz Mahler hat nämlich zwei Königsfahnen gestiftet, die künftig von König zu König weitergegeben werden und allen Leuten verkünden sollen, dass hier das jeweilige Domizil des Schützenkönigs ist. Zurzeit schmücken sie noch die Residenz von König Heinz im Böschensweg 6. "Eine tolle Idee", fanden kürzlich alle Anwesenden bei der Einweihungsfeier.

  

Künstler stiften Preise
 

Worpswede (jsc). Zwischen dem seit 1875 bestehenden Schützenverein Worpswede und den hier arbeitenden Künstlern besteht zum Teil eine ausgezeichnete Verbindung. Das kommt stets bei den Schützenfesten zum Ausdruck, denn einige Künstlerinnen und Künstler stiften dem Verein für das Traditionsschießen wertvolle Kreationen. Diese werden bei den Preisverteilungen übergeben und spornen somit die Mitglieder zu konzentrierten Leistungen an. Andere Vereine blicken neidisch auf die schönen Preise.

  

Bei Senioren beliebt
Shanty-Chor aus Beckedorf tritt auf
 

Von Johann Schriefer Worpswede. Bei seinen Schützenfesten denkt der Schützenverein Worpswede auch stets an die älteren Mitbürger in der Gemeinde, indem er für sie einen Seniorennachmittag mit Kaffee und Kuchen sowie mit einer interessanten Musikgruppe arrangiert. Der jetzige Seniorennachmittag findet am morgigen Sonnabend im Festzelt statt. Für eine frohe Laune sorgt der Shanty-Chor Beckedorfer Schifferknoten, der seine Gäste auf eine musikalische Reise über alle sieben Weltmeere mitnimmt. Beginn ist um 15.30 Uhr.
Unter anderem hat der Schützenverein hierzu die vier in Worpswede ansässigen Alten- und Pflegeheime eingeladen. Der jeweiligen Heimleitung wurde angeboten, die Senioren abzuholen und sie nach Beendigung der Veranstaltung auch wieder zurückzufahren. Diesen kostenlosen Service übernimmt der Ortsverein Worpswede in der Arbeiterwohlfahrt (AWO). "Dafür sind wir dem AWO-Vorsitzenden Matthias Kück sehr dankbar.", sagte der Chef des Schützenvereins, Manfred Nienstedt.

 

Osterholzer Anzeiger - 15. Juni 2011 - Seite 1

 

Osterholzer Anzeiger - 6. März 2011

 

Wümme Zeitung - Freitag, 4. Februar 2011

 

Wümme Zeitung - Montag, 19. Juli 2010

 

Weser Kurier - Sonnabend, 17. Juli 2010

 

OHZ live - Juli 2010

 

Osterholzer Anzeiger - Sonntag, 13. Juni 2010

 

Wümme Zeitung - Mittwoch, 9. Juni 2010

VON CORNELIA HAGENAH

Worpswede. Noch stehen Felix und Kyra, elf und zwölf Jahre alt, draußen auf dem Festplatz. Sie warteten auf ihren Einsatz. Doch die Schützen drängen sich am Montagabend noch am Schießstand in der Halle; alles wartet mit Spannung auf den Ausgang des Königsschießens. Dann hören Felix und Kyra Jubel und Gejohle: Drinnen wird Heinz Mahler als neuer Worpsweder Schützenkönig gefeiert. Endlich löst sich die Menge auf. Die Königsproklamation im Festzelt steht unmittelbar bevor - und damit auch der Einsatz von Kyra und Felix.

Beide gehen ins Zelt und nehmen neben Johann und Caroline, Emilia Luisa und den anderen Kindern auf Klappstühlen Platz. Gleich kommt ihr großer Moment. Für den König und die Königin sowie für diejenigen Schützen, die die Teile des hölzernen Vogels abgeschossen haben, werden sie gleich einen Spruch aufsagen.
Jedes Kind, das am Sprüche auf sagen teilnimmt, ist gut an dem ihm um den Hals hängenden Kärtchen erkennbar. Auf diesen kleinen Karten, die an bunten Bändern befestigt sind, stehen nicht nur die Sprüche der Kinder. Sie sind mit Blumen geschmückt und mit Eichenlaub samt Zielscheibe mit Gewehr illustriert.

Ungeduldiges Warten auf den Einsatz
Angeführt vom neuen Königspaar ziehen die Schützen ins Festzelt ein. Doch die Kinder müssen sich noch ein bisschen gedulden: Zunächst steht die Auszeichnung der beim Schießen am Sonnabend und Sonntag erfolgreichen Schützen auf dem Programm. Am Sonnabend hat Heiko Schloen den Wettkampf um den Titel des Vizekönigs für sich entschieden, während Rosi Kirsch das Rennen

bei den Frauen gemacht hat und nun als Vizekönigin feststeht. Der neue Jugendkönig heißt Jan Brand; Patrick Kuck ist Juniorenvizekönig.
Da hat ihn seine Freundin übertrumpft: Jasmin Heitmann hat den Wettkampf um die Königswürde der Junioren für sich entschieden. Beide sind begeisterte Sportschützen; für beide ist das Schützenfest der Höhepunkt des Jahres (wir berichteten). Im Armbrustschießen sicherte sich Mareike Lindemann den Königstitel. Matthias Otten darf sich von nun an Volkskönig nennen. Und bei den Kindern erreichten Henk Varrelmann und Anna Lena Otten im Stechvogelschießen die höchste Punktzahl.
Erst jetzt beginnt der Hauptteil und Höhepunkt der Zeremonie, moderiert von Manfred Nienstedt, der als erster Vorsitzender des Vereins erst am Mittag für seine 50-jährige Mitgliedschaft geehrt wurde. Die Kinder warten immer noch ungeduldig auf ihren Einsatz, betreut von Edda und Janine Behrens. Emilia Luisa trinkt erst ein
mal etwas, während der siebenjährige Johann mit den Beinen baumelt und immer wieder fragt: „Wann bin ich dran?" Für ihn ist es das erste Mal, dass er hier für die Schützen Sprüche aufsagen darf. Doch aufgeregt ist er nicht. Er gibt sich routiniert. „Beim Krippenspiel habe ich auch schon mitgemacht, da musste man viel mehr auswendig lernen", sagt der Erstklässler. „Jetzt habe ich den Text nur zwanzigmal gelesen und konnte ihn dann auswendig." Als erste unter den Kindern ist Emilia Luisa an der Reihe. Traditionsgemäß erfolgt zunächst die Huldigung des Königs-paares mit dem Umlegen eines Eichenkranzes. Auch Emilia Luisa ist ganz ruhig. Sie hat schon ein bisschen Erfahrung. Schließlich

hat sie schon am Sonntag Sprüche für die Vizekönige aufgesagt. Nun tritt sie vor das neue Königspaar. Vor ihr stehen Heinz
Mahler und Christel Schwake. Emilia Luisa nimmt das Mikrophon und beginnt mit ihrem Spruch: „Nimm ihn hin, den Kranz der Ehren, den du dir mit Ruhm errungen, in dem heut'gen Kugeltanz, nur der beste Preis dir würdig, dir gebühret diese Zier, dir Worpsweder Schützenkönig, weihen wir ihn, heil König, dir". Der Zeremonie entsprechend hängt sie das Kärtchen mit dem Spruch, das zunächst um ihren Hals hing, nun unter lautem Beifall der Schützenschar dem soeben gekrönten Schützenkönig um.
Der Festakt setzt sich fort; alle Kinder sind nun nacheinander an der Reihe. Für das Abschießen von Reichsapfel, Zepter, Fahne und Krone, Hals und Flügeln, Kopf und Klauen haben die acht Kinder allerhand Sprüche aufzusagen. Emilia hat für diesen Tag vier Sprüche gelernt, ebenso wie Caroline, die das Königspaar abschließend noch einmal für das Abschießen des Rumpfes mit einem Spruch beglückt. Die erfolgreichen Schützen des Künstlerdorfs erhalten wie in jedem Jahr zudem noch ein Kunstwerk, gestiftet von Worpsweder Künstlern.
Am Ende der Proklamation sind alle Kinder glücklich. Perfekt haben sie ihre Sprüche vorgetragen, nicht einer ist ins Stocken geraten. Und einen kleinen Obolus zur Aufbesserung ihres Taschengeldes haben sie als Belohnung ebenfalls erhalten.
Carolines Mutter, Anne Finkel, die ihre Tochter zwei Tage beim Einstudieren der verschiedenen Sprüche begleitet hat, ist stolz auf ihr Kind. „Es ist eine schöne Tradition", findet sie. „Und gleichzeitig eine tolle Übung für das freie Sprechen vor so vielen Menschen."

 

Osterholzer Anzeiger - Dienstag, 8. Juni 2010

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Wümme Zeitung - Montag, 7. Juni 2010

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Wümme Zeitung - Freitag, 4. Juni 2010

Ausschnitte aus Presseberichten

Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 2. Juni 2010

 

Wümme Zeitung - 9. Februar 2010

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Wümme Zeitung - 4. Januar 2010

Wümme Zeitung - Montag, 2. November 2009

Die zahlreichen Majestäten des Schützenkreises Wörpe-Wümme formierten sich im Saal des Wörpedorfer Schützenhofs zum Gruppenbild.
 

Osterholzer Anzeiger - Sonntag, 9. August 2009

Zahlreiche Besucher zum Open Air-Kino des WESER-KURIER auf den Worpsweder Schützenplatz
 

Wümme Zeitung - Dienstag, 21. Juli 2009

Thomas Schiestl




Auch Thomas Schiestl sang und spielte



Worpswede (wim). Bei der Open-Air-Kinovorstellung des WESER-KURIER auf dem Schützenplatz spielte vor der Filmvorführung nicht nur der Blues-Gitarrist Heinrich Schott. Vielmehr hatte der Schützenverein auch den Schauspieler und Musiker Thomas Schiestl engagiert.

Schiestl spielte auf dem Akkordeon und sang Hans-Albers-Lieder und alte Schlager.

 

Wümme Zeitung - Montag, 20. Juli 2009



Hasen ohne Löffel und norddeutscher Blues

Der Weser-Kurier lud zum Open Air Kino auf den Schützenplatz / Zeit bis zur Dämmerung gestaltete sich dank Heinrich Schott kurzweilig


Von Lars Fischer

Worpswede. War es Til Schweiger, Heinrich Schott oder einfach nur die Aussicht auf einen geselligen Abend am Weyerberg, der die Besucher lockte? Die erwünschte lauer Sommernacht war es jedenfalls nicht. Die Stimmung aber stimmte dennoch, und trotz empfindlicher Kälte kamen zahlreiche Besucher zum Open Air-Kino des WESER-KURIER auf den Worpsweder Schützenplatz.

Bevor jedoch die "Keinohrhasen" über die Leinwand hoppeln konnten, galt es die Dämmerung abzuwarten. Die Zeit bis dahin gestaltete sich dank Heinrich Schott kurzweilig. Der malende Musiker unterhielt mit Blues in englischer, hoch- und plattdeutscher Sprache. Bei Klassikern von Townes van Zandts "Pancho & Lefty" bis zum ins Platt übertragenen "Cocaine Blues" amüsierten sich die Besucher an Bierbänken unter Zeltplanen oder an Stehtischen.

Der Worpsweder Schützenverein sorgte für Getränke und Gegrilltes, die Atmosphäre glich trotz norddeutscher Witterung eher der in einem Biergarten in südlicheren Gefilden. Einige Besucher griffen zur Selbsthilfe und schmetterten zwischen den Programmpunkten Volkslieder zum eigens mitgebrachten Akkordeon. Die beste Nachricht aber war: Die bereit gestellten Regencapes blieben unbenutzt im Pappkarton - oder wurden sicherheitshalber für andere Einlässe eingepackt!

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Vor Til Schweiger ist Heinrich Schott in Aktion

WESER-KURIER lädt Sonnabend zum Open-Air-Kino ein

Von Klaus-Dieter Pfaff

Lilienthal·Worpswede. Ein lauer Sommerabend, wunderschöne Bluesstücke und eine herrlich leichte Komödie unter freiem Himmel. Und das alles zum Nulltarif. Diese attraktive Kombination bieten WESER-KURIER und WÜMME-ZEITUNG am kommenden Sonnabend, 18. Juli, auf dem idyllisch gelegenen Schützenplatz. Während das mit dem lauen Sommerabend wohl eher ein bisschen Glücksache ist, können wir gute Musik und den humorvollen Film garantieren.

Zum zweiten Mal - nicht zuletzt auch wegen des großen Erfolgs im Vorjahr, als der Film "Ratatouille" gezeigt wurde - findet Open-Air-Kino vom Feinsten statt. Der Streifen "Keinohrhasen" mit Til Schweiger in der Hauptrolle dürfte zu einem solchen Event ausgesprochen gut passen, denn er ist witzig, spritzig und auch ein wenig romantisch. Das Publikum kann das Geschehen auf der riesigen Leinwand ab 22.30 Uhr verfolgen. Schließlich wird’s erst richtig schön, wenn es dunkel ist.

Allerdings sollte man sich schon sehr viel früher in Richtung Weyerberg aufmachen, denn das sommerliche Vergnügen beginnt mit einem Konzert. Der Worpsweder Künstler und Musiker Heinrich Schott wurde auch in diesem Jahr verpflichtet, das Publikum musikalisch auf den Abend einzustimmen. Seine Zuhörer werde englisch, deutsch und plattdeutsch gesungene Texte vorwiegend melancholischer Art und die charismatische Stimme Schotts zu hören bekommen. Für die Bewirtung ist ebenfalls, wie schon im Juli 2008, die Mitglieder des örtlichen Schützenvereins zuständig.
 

Wümme Zeitung - Dienstag, 23. Juni 2009



Lutz Jötten sehr erfolgreich

Worpsweder Schützen verteilen Preise

Von Johann Schriefer

Lutz Jötten

Worpswede. Knapp eine Woche nach dem 134. Schützenfest kamen die Mitglieder des Schützenvereins Worpswede in der Schießhalle zur Preisverteilung mit Heringsessen zusammen. Vorsitzender Manfred Nienstedt begrüßte dazu besonders die neuen Majestäten und einige Künstlerinnen und Künstler, die dem Verein wieder etliche Bilder gespendet hatten. Für diese besonderen Preise werden die Schützen anderenorts beneidet. Darüber hinaus wurde eine Vielzahl von weiteren Gewinnen, zum großen Teil von Geschäftsleuten und Freunden des Schützenvereins gestiftet, vergeben. Der Vereinsvorsitzende Manfred Nienstedt dankte allen Spendern und Sponsoren.

Ein Highlight des Schützenfestes sei der allseits gelobte Schützen- und Trachtenumzug gewesen, sagte er. Im nächsten Jahr werde sich etwas ändern: am Sonntag gebe es keinen Ball mehr. Der Vizekönigsball soll bereits am Sonnabend gefeiert werden.

Der Leiter des Traditionsschießens, Michael Hubert-Ludwigs, und die Leiterin der Damenabteilung, Renate Späth, nahmen die Preisverteilung vor. Mit drei Siegen war Lutz Jötten der erfolgreichste Schütze. Hier die einzelnen Ergebnisse:

Prämienscheibe, Sonnabend und Sonntag: Lutz Jötten 42,1 Ringe, Hans-Dieter Wendelken 41,8, Dirk Scheppelmann 41,6; Montag: Hans-Dieter Wendelken 43,2, Gerhard Pape 41,9, Dirk Scheppelmann 41,6; Festscheibe, Sonnabend und Sonntag: Lutz Jötten 46,5, Gerhard Platz 46,0, Hans-Dieter Wendelken 46,0; Montag: Oliver Twisterling 114,23 Teiler, Sara Schnaars 261,01, Uwe Holz 304,72; Konkurrenzscheibe, Sonnabend und Sonntag: Hans-Dieter Wendelken 31,2 Ringe, Dirk Scheppelmann 31,1, Karl-Heinz Kramer 30,7; Montag: Michael Hubert-Ludwigs 31,5, Hans-Dieter Wendelken 31,4, Sara Schnaars 31,3; Spaßscheibe, 100 Meter mit verdrehten Ringzahlen: Markus Tienken 41,8 Ringe, Dirk Scheppelmann 41,4, Karl-Heinz Kramer 39,0; Glücksscheibe: Uwe Holz 106, Ingrid Struckmeyer 102, Horst Fengels 101; Ausmarschscheibe: Lutz Jötten 61,1, Harry Kück 60,0, Hans-Dieter Wendelken 59,9.

Den von Ulf Struckmeyer gestifteten Pokal brachte Reinhard Liegmahl in seinen Besitz. Des Weiteren gewannen Annette Gusowski den Karl-und-Gerda-Nienstedt-Wanderpokal, Renate Späth den Lore-Habich-Wanderpokal, Rosi Kirsch den Gesa-Pape-Wanderpokal und Christel Schwake die von der Volksbank gestiftete Wandertrophäe. Über eine jeweils errungene Bildscheibe freuten sich Annette Gusowski und Dirk Scheppelmann.

 

Worpswede hat ein neues Königspaar

Wümme Zeitung - Mittwoch, 17. Juni 2009

Willi Seidel und Anke David sind die Regenten / Bürgermeister treffen offenbar am besten.

Von Johann Schriefer

Gruppenbild mit neuen Majestäten (von links:} Vorsitzender Manfred Nienstedt, Jugendvizekönig Patrick Behrens, Jugendkönig Simon Behrens, Juniorenkönig Damian Twisterling, Schützenkönigin Anke David, Schützenkönig Willi Seidel, Vizekönig Dirk Scheppelmann, Vizekönigin Annette Gusowski, Adjutant Georg Behrens junior, 2. Vorsitzende Anne Schnaars und Damenleiterin Renate Späth sowie (vorn) Stechvogelkönigin Jana Hausmann, Stechvogelkönig Paul Horack und Armbrustkönig Pascal Viohl. Fahnenträger im Hintergrund: Heinz Mahler.........jsc-foto: henning hasselberg

Worpswede. Im Schützenverein Worpswede treffen die Bürgermeister offenbai am besten: Nachdem vor einem Jahr Bürgermeister Stefan Schwenke Schützenkönig geworden war, sicherte sich am Montagabend Worpswedes Ortsbürgermeister Willi Seidel mit einem bravourösen Schuss den Titel. Darum kämpften nicht weniger als 42 Schützen. Mit Willi Seidel regiert Königin Anke David in den nächsten zwölf Monaten das Worpsweder Schützenvolk.
Begonnen hatte der dritte Festtag für die Schützen mit einem Frühstück im Kaffee Worpswede und mit dem damit verbundenen humorvollen Nassen Gericht. Dabei brachten Willi Seidel und Georg Behrens junior als Staatsanwälte etliche Vergehen aus dem vergangenen Schützenjahr zur Anklage, Richter Wolfgang Schnaars kannte kein Pardon und verhängte saftige Bußgelder. Die Schützendamen rechneten derweil im Worpsweder Landhaus bei einem zünftigen Frühstück das Sündenregister ab, und dabei ging es wie gewohnt recht spaßig zu. Dafür sorgten vor allem Eva Stelljes und Ingrid Struckmeyer sowie Marina Weiser.
Um 11 Uhr wurde der Schießbetrieb zunächst für zwei Stunden wieder aufgenommen. Dann stärkten sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Festessen aus dem Schützenhof Hüttenbusch. Vorsitzender Manfred Nienstedt hieß hier vor allem das Königshaus mit dem zu dieser Stunde noch amtierenden Schützenkönig Stefan Schwenke, Königin Renate Späth, Vizekönig Dirk Scheppelmann und Vizekönigin Annette Gusowski an der Spitze willkommen. Ein besonderer Gruß galt dem CDU-Landtagsatageordneten Axel Miesner, Schwenkes Bürgermeister-Kollegen des Fleckens Langwedel und CDU-Bundestagskandidaten Andreas Mattfeldt sowie mehreren Ehrengästen.
Schützenkönig Stefan Schwenke und die weiteren Redner gingen in ihren Beiträgen zum Teil in launigen Worten auf das Schützenwesen ein. In einem Punkt waren Axel Miesner, Pastor Ewald Dubbert, Erhard Kalina, Doris Fischer, Manfred Dopheide, Jürgen Ludwigs, Dierk Warnken und Reinhard Behrens sich alle einig: nämlich, dass der Schützen- und Trachtenumzug eine große Bereicherung für das Schützenfest war. Daher werde dieser im nächsten Jahr wieder zum Fest gehören, versprach Nienstedt.
Anschließend fand im Zelt

ein fröhlicher Kindemachmittag mit dem Liedermacher Werner Winkel aus Ottersberg statt. Daran beteiligten sich weitaus mehr Jungen und Mädchen als im Vorjahr. Liedermacher Winkel riss dabei seine kleinen Freunde förmlich mit.
Auf dem Schießstand herrschte unterdessen wieder ein reger Schießbetrieb. Um 18.20 Uhr stand mit Anke David die neue Schützenkönigin fest. Die Schützen schössen rund eine Stunde lang auf den Rumpf des Königsadlers. Viele Mitglieder und Gäste verfolgten auf Monitoren, wie dieser nach jedem Treffer wackelte, Schließlich war es Willi Seidel, der Spannung schließlich um 19.14 Uhr ein Ende bereitete. Ebenso wie zuvor Anke David wurde auch er umjubelt.
Zum Krönungszeremoniell begrüßte Manfred Nienstedt auch Abordnungen von den Schützenvereinen Adolphsdorf und Bleckede, Lilienthal, Wörpedorf und Worphausen. Zunächst verabschiedete er unter anhaltendem Beifall König Stefan und Königin Renate. Beide hätten hervorragend regiert und ihre Ketten mit Würde getragen, lobte der Vereinsvorsitzende.
Mit Unterstützung seiner Stellvertreterin Anne Schnaars und unter großem Applaus proklamierte Nienstedt Willi Seidel und Anke David zum neuen Königspaar. Dabei hob er hervor, dass Willi Seidel nach 1979 und 1996 nun schon zum dritten Mal Schützenkönig geworden sei. Das habe vor ihm noch niemand geschafft. Anke David war bereits 1995 Königin, 1988 und 2001 Vizekönigin und 2007 Wörpe-Wümme-Kreiskönigin. Ihr Verlobter Achim Visser ist zurzeit amtierender Kreiskönig, und ihre Cousine Annette Gusowski wurde am Sonntag Vizekönigin. Königin Anke nahm außerdem noch den von Artur Bielinski gestifteten großen Wanderpokal entgegen. Des Weiteren ernannte der Vereinschef Georg Behrens junior zum. Adjutanten des Königs. Volkskönig wurde Manfred Schnaars. „Losmacher" -Preise erhielten Helmut Meyer und Christel Schwake.
Michael Hubert-Ludwigs und Anne Schnaars nahmen dann die Preisverteilung aus dem Vogelschießen vor. Dazu hatten Worpsweder Künstlerinnen und Künstler etliche wertvolle Bilder gestiftet. Bei der Übergabe sagten Schulkinder jeweils kleine Sprüche auf. Nach einem Ehrentanz stieg im Zelt der große Königsball, zu dem die Showband Albatross eine frohe Stimmung schuf.

 

Wümme Zeitung - Freitag, 19. Juni 2009

 

Wümme Zeitung - Montag, 15. Juni 2009

Heute wird das neue Königspaar ermittelt

Worpswede feiert Schützenfest / Der amtierende Regent Stefan Schwenke wird bei Rathausempfang hoch gelobt

Von Johann Schriefer

Worpswede. Wer wird heute am dritten Schützenfesttag neuer Schützenkönig und wer neue Schützenkönigin? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Mitglieder des Schützenvereins Worpswede, sondern auch viele Einwohner der Weyerberg-Gemeinde. Immerhin übt Stefan Schwenke das Amt des Monarchen und des Bürgermeisters in Personalunion aus, und ebenso wie er muss auch Königin Renate Späth ihr hohes Amt wieder abgeben.

Eine Antwort auf die Königsfrage wird es heute Abend voraussichtlich gegen 18.30 Uhr geben. Bis dahin wird es auf dem Schießstand überaus spannend zugehen. Die Krönung nimmt Vereinschef Manfred Nienstedt nach dem Königsschießen gegen 19.30 Uhr vor. Nach der anschließenden Preisverteilung steigt im Festzelt und in der Schützenhalle der große Königsball mit der Showband Albatross.

Den Auftakt des 134. Schützenfestes bildete am Sonnabendvormittag der Rathausempfang für die Majestäten und Vorstände der im Bereich der Gemeinde beheimateten Schützenvereine Worpswede, Hüttenbusch und Ostersode. Die Begrüßung nahm diesmal nicht Bürgermeister Schwenke, sondern sein Stellvertreter Friedrich-Karl Schröder vor. Schröder hieß auch einige Bürgermeister-Kollegen, darunter Altbürgermeister Johann Kück, den Präsidenten und den Ehrenpräsidenten des Bezirksschützenverbandes Osterholz, Reinhard Behrens und Artur Bielinski, sowie die Vorsitzende des Kreissportbundes (KSB), Edith Hünecken, willkommen. Er rief in Erinnerung, dass Johann Kück diesen Empfang vor 21 Jahren eingeführt habe.

Zur Erheiterung aller erwähnte Manfred Nienstedt, dass der "König von Worpswede", so nenne König Stefan sich jedenfalls, seine Amtszeit doch tatsächlich um ein weiteres Jahr habe verlängern lassen wollen. Damit habe er natürlich auf Granit gebissen. Johann Kück fand anerkennende Worte für die Idee, Volkstanz- und Trachtengruppen in den Umzug mit einzubauen. Dies diene der Traditionspflege und sei daher sehr wichtig.

Angesichts der schießsportlichen Erfolge freue sie sich, dass der KSB die Anschaffung der neuen Meyton-Anlage mit unterstützen konnte, sagte Edith Hünecken. Reinhard Behrens hielt die Bezeichnung "Schützen-Uniform" nicht mehr für zeitgemäß. Es sei besser, über die "Schützen-Tracht!" zu sprechen. Das käme auch in der Öffentlichkeit gut an. Des Weiteren berichtete Behrens noch kurz über den Deutschen Schützentag sowie über wichtige Dinge aus dem Bezirk.

Der Vorsitzende des Schützenvereins Hüttenbusch, Günter Meyer, lud alle zum Hüttenbuscher Schützenfest in fünf Wochen ein. Launige Beiträge steuerten noch Heinz Kommerau sowie die Ortsbürgermeister Waldemar Hartstock (Hüttenbusch) und Willi Seidel (Worpswede) bei. Alle Redner würdigten übereinstimmend Stefan Schwenkes vorbildliche Amtsführung.

Und was sagte König Stefan zu alledem? Er wolle sich diesmal zurückhalten und die letzten Stunden seiner Regierungszeit so richtig genießen. Zusammen mit seiner Frau Elke und seinem Sohn, dem Kinderkönig Jonas Vincent, habe er ein wunderschönes Jahr erlebt. Allen, die ihn begleitet hätten, vor allem seinem Adjutanten Uwe Holz, sagte er ein Dankeschön. In der aufgelockerten Atmosphäre mangelte es anschließend auch nicht an Gesprächsstoff.

Die Worpsweder Schützen, Schützendamen und Jungschützen nahmen gegen 13.30 Uhr erstmals den Schießbetrieb auf. Manfred Nienstedt war hier vor allem über die gute Beteiligung von Seiten der Jungschützen erfreut.

Zwei Stunden später begann im Zelt der Seniorennachmittag mit den Torfteufeln, und auf dem Festplatz luden das Kinderkarussell, der Auto-Skooter und weitere Buden zum Vergnügen ein. Am Abend sorgte die Oldie-Band der "Beathovens" bei der Zeltparty für Stimmung.

Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 10. Juni 2009

VON CAROLA VON LÜBKEN

Start mit einem Trompetenständchen

Worpsweder feiert Schützenfest mit Trachtenumzug
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Worpswede. Es ist wieder so weit, in Worpswede wird Schützenfest gefeiert! Der offizielle Beginn des Volksfestes ist am Samstag, 13. Juni. Doch bereits einen Tag zuvor treffen sich Schützenschwestern und -brüder sowie Freunde, Nachbarn und Bekannte zum traditionellen Kranzbinden beim König- Bürgermeister Stefan Schwenke und bei der Damenkönigin Renate Späth. Den älteren Schützen wird an diesem Tag ein Trompetenständchen gebracht, sozusagen als Erinnerung daran, dass das Schützenfest beginnt.

Seniorennachmittag und Party mit den „Beathovens“

Der Schützenfestsamstag steht am Vormittag ganz im Zeichen des Königsempfangs, der um 11 Uhr in der Ratsdiele beginnt. Eingeladen sind hierzu die Königshäuser der Gemeinde. Sie kommen aus Worpswede, Hüttenbusch und Ostersode. Um 13 Uhr treffen sich anschließend die Worpsweder Schützen, Damen,
Jungschützen, Junioren und Kinder am Schießstand am Findorffberg. Nach einer Begrüßung um 13.30 Uhr durch den Schützenvereinsvorsitzenden Manfred Nienstedt beginnt das Schießen, das bis 19 Uhr andauern soll. Im Festzelt wird an

diesem Samstag ab 15.30 Uhr ein unterhaltsamer Seniorennachmittag ausgerichtet mit Kaffee, Kuchen, Klönschnack und Musik von den „Torfteufeln“. Um 21 Uhr beginnt dann die große Partynacht im Festzelt mit der Oldie-Band „Beathovens“. Der Eintritt ist frei und gute Stimmung vorprogrammiert.

Trachtenumzug und Vizekönigsball mit „Tutti-Fruttis“

Für den Schützenfestsonntag hat sich der Worpsweder Schützenverein etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Ein großer bunter Trachten- und Schützenumzug
mit etwa 500 Teilnehmern wird zur Königsabholung marschieren. Der Schützenverein hat in Kooperation mit der Gemeindeverwaltung, der WTG und der Gewo das außergewöhnliche Ereignis organisiert. Die Bevölkerung darf sich darauf freuen, Trachtengruppen aus Sittensen, Oerel, Klostermoor, Sottrum, Schlußdorf, Worpswede, Hesedorf und Heeslingen zu erleben. Die Mitglieder werden sich nicht nur am Umzug beteiligen, sondern von 11 bis 12.30 Uhr auf dem großen Parkplatz an der Bergstraße auf einer acht mal acht Meter großen Bühne Tänze aufführen. Die Moderation dieser Veranstaltung übernimmt Manfred Meyer.
Gegen 12.45 Uhr startet der

Trachten- und Schützenumzug zur Abholung des Königs vom Parkplatz in die Bergstraße, in die Findorffstraße, ins Straßentor bis zur Schule Im Rusch, wo Stefan Schwenke mit einer Bewirtung auf seine Gäste wartet. Teilnehmende Schützengastvereine werden aus Wörpedorf, Worphausen, Adolphsdorf, Hüttenbusch, Scharmbeckstotel und Scharmbeck erwartet. Musikalisch werden die Blasmusik Mulsum, der Spielmannszug Lilienthal-Falkenberg und der Musikzug Kirchtimke, der auch bei der Abholung der Damenkönigin aufspielt, zugegen sein. Außerdem gibt es sowie es ein Ständchen des Männergesangsvereins „Concordia. Nach einer Stärkung werden die Umzugteilnehmer mit dem Schützenkönig um 14.30 Uhr von der Schule im Rusch durch den Sophie-Böttjer-Weg, die Findorffstraße, Hembergstraße, Bergstraße, Findorffstraße zum Schützenplatz ziehen. Während die Trachtengruppen ab 15.30 Uhr im Festzelt noch einmal verschiedene Tänze darbieten und die Torfteufel aufspielen, gilt es für die Schützen: Antreten zum Schießen. Für 18.30 Uhr ist das Ende des Schießens und für 19.30 Uhr die Proklamation der neuen Vizemajestäten vorgesehen. Mit der Band „Tutti-Frutti“ und dem Vizekönigsball, zu dem der Eintritt frei ist, klingt der Sonntag aus.

 

"Einmalig in Niedersachsen"


Wümme Report - Mittwoch, 10. Juni 2009
Von Berit Böhme

Tänzer, Grünröcke, Musikanten und Trachtenvereine ziehen am Sonntag wieder gemeinsam durch Worpswedes geschmückte Straßen – es ist Schützfestzeit im Künstlerdorf.

Worpswede
„Das ist einmalig für Niedersachsen!“ Der Vereinsvorsitzende Manfred Nienstedt gerät ins Schwärmen, wenn er an den Schützenfestsonntag denkt. Dann windet sich erstmals ein bunter Korso von Tänzern, Trachtengruppen, Grünröcken und Musikkapellen durch den
Worpsweder Ortskern. Der Festumzug mit rund 500 Personen gehört zu den Höhepunkten des 134. Worpsweder Schützenfestes.

Vom Sonnabend, 13., bis Montag, 15. Juni, bietet der Schützenverein ein Programm für Groß und Klein. Am Sonnabend spielen die Torfteufel ab 15
Uhr zum Seniorennachmittag im Festzelt auf. Schützenhalle und Zelt verwandeln sich ab 21 Uhr in eine Partymeile, für Livemusik sorgt die Oldie- Band „Beathovens“. Der Eintritt ist frei.

Trachtengruppen zeigen ihre Tanzeinlagen auf dem Schützenplatz

Bevor sich die Teilnehmer des Sonntagsumzugs in Bewegung setzen, zeigen sie auf dem großen Parkplatz in der Bergstraße von 11 bis 12.30 Uhr ihr Können. Getränkeund Essensbuden sorgen für das leibliche Wohl. Die Zuschauer sehen Tanzeinlagen der Trachtengruppen aus Sittensen, Klein-Meckelsen und Elsdorf, der Volkstanzgruppen Oerel, Hesedorf und Klostermoor. Zudem sind die Heimatvereine Sottrum, Schlußdorf, Börde Heeslingen und die Landfrauen Worpswede mit von der Partie. Gegen 12.45 Uhr setzt sich der Korso in Bewegung, musikalisch umrahmt vom Musikzug Kirchtimke, dem Spielmannszug Lilienthal/Falkenberg und der Blasmusik Mulsum. Die Teilnehmer ziehen durch Bergstraße, Findorffstraße,
Straßentor und Bauernreihe bis zum Schulparkplatz. Dort erwartet sie ein Umtrunk mit Schützenkönig Stefan Schwenke.

Gegen 14.30 Uhr zieht der Korso weiter über Rusch und Sophie-Böttjer- Weg, passiert Findorff-, Hemberg- und Bergstraße und endet auf dem Schützenplatz. Ab 15.30 Uhr konzertieren dort die Torfteufel, die Tanzgruppen geben weitere Kostproben ihres Könnens. Am Sonntagnachmittag beginnt der Schieß-Wettstreit
um die Vize-Königswürde. Bisher trugen Eva Stelljes und Lutz Jötten die Insignien. Kinder können sich im Vogelstechen üben und Nicht-
Vereinsmitglieder kämpfen um den Titel des Volkskönigs. Der Vize-Schützenkönig wird um 19.30 Uhr proklamiert, anschließend steigt der Vize-
Königsball mit der Stimmungsband „Tutti Frutti“. Alle Interessierten sind herzlich willkommen, Eintritt wird nicht erhoben.

Montag um 19.30 Uhr sollen die neuen Majestäten feststehen

Der Montagvormittag gehört bei den Schützenherren dem „Nassen Gericht“ im Kaffee Worpswede, während sich die Schützendamen zum Füllen des „Sündenregisters“ im Worpsweder Landhaus einfinden. Der Schießbetrieb wird ab 11 Uhr aufgenommen. die neuen Schützenmajestäten feststehen.
Nach der Proklamation startet die umfangreiche Preisverleihung. Der Abend mündet um 21 Uhr im Königsball, zu der die Showband „Albatross“ einheizt.

Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen zum Schützenverein gibt es auf der Webseite www.schuetzenverein-worpswede.de.

Umzug

In den vergangenen Jahren hat der Sonntagsumzug der Grünröcke durch Worpswede wenig Beachtung bei der Bevölkerung gefunden. Deshalb hat sich der Verein ein neues Konzept überlegt.

Die Schützen luden neben Musikkapellen erstmals Trachten- und Volkstanzgruppen aus der Region
ein. Erwartet werden rund 500 Teilnehmer, die zu Beginn und am Ende des Umzugs Tänze vorführen

 

Osterholzer Anzeiger - Mittwoch, 13. Mai 2009

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Wümme Zeitung - Donnerstag, 7. Mai 2009

Zuschüsse und Spenden machen es möglich
Schützenverein weiht moderne Schießsportanlage ein / Viele Eigenleistungen erbracht

Von Johann Schriefer

Worpswede. Wenn der Schützenverein Worpswede in fünf Wochen zum 134. Male sein Schützenfest feiert, kann er mit Stolz den befreundeten Vereinen seine neue und moderne Schießsportanlage vorzeigen. Auf den sechs 100 Meter-Bahnen können künftig auch Kleinkaliber-Meisterschaften austragen werden. Die Anlage weihte er jetzt offiziell ein.

Dazu hieß Vorsitzender Manfred Nienstedt auch die Majestäten und einige Ehrengäste willkommen. Unter den Sponsoren begrüßte er besonders Bürgermeister und Schützenkönig Stefan Schwenke, Monika Buck als Vertreterin des Landkreises Osterholz, die Vorsitzende des Kreissportbundes, Edith Hünecken, deren Geschäftsstellenleiterin Helga Wottrich, Bankleiter Helmut Grotheer und Prokurist Thomas Eder von der Volksbank, die Filialleiterin der Kreissparkasse, Sabine Mahnke, und die Inhaber einiger örtlicher Firmen.

Nienstedt berichtete zunächst in einem Streifzug durch die Geschichte des 1875 gegründeten Vereins über die bisherigen Schießanlagen. So sei 1908 der erste 175-Meter-Stand seiner Bestimmung übergeben worden. Dieser sei im Jubiläumsjahr 1925 an den Schützenverein Heidberg-Falkenberg verkauft worden. Dann habe man für 16 000 Reichsmark einen modernen Stand errichtet, der jedoch im Zweiten Weltkrieg zerstört worden sei. 1956 habe man erneut Stände geschaffen. Als Kind habe er bei den Schützenfesten mit anderen "Maulwürfen" im Graben vor den Scheiben gesessen und mit Kellen die Treffer angezeigt. Als 1970 die automatischen Scheibenzuganlagen eingeführt worden seien, seien auch die Kinder "aus den Erdlöchern vertrieben" worden.
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Jetzt sei es wieder an der Zeit gewesen, sich der Zukunft zu stellen. Um den Bedürfnissen der jetzigen und der nächsten Generation gerecht zu werden, habe man sich für eine Anlage mit sechs 100 Meter-Ständen der Firma Meyton aus Melle-Bruchmühlen entschieden. Diese könnten auch für die Distanzen zehn, 15, 25 und 50 Meter genutzt werden.

Gute Technik koste natürlich auch gutes Geld, sagte Nienstedt. Von den Kosten von rund 50 000 Euro seien etwa 45 000 Euro durch Zuschüsse von Seiten der Gemeinde, des Landkreises und des Landessportbundes sowie durch Sponsoren finanziert worden. Der Rest werde aus Eigenmitteln aufgebracht. Für den Vorstand sei es eine "Herzensangelegenheit", allen Zuschussgebern und Sponsoren zu danken. Nienstedt würdigte auch, dass mehrere Mitglieder knapp 600 unentgeltliche Arbeitsstunden geleistet hätten. Ein besonderes Lob hätten Gerhard Platz und Wolfgang Schnaars verdient. An deren Ehefrauen Ingrid und Anne übergab er je einen Blumenstrauß.

Bürgermeister Stefan Schwenke, der Präsident des Bezirksschützenverbandes Osterholz, Reinhard Behrens, der Präsident des Schützenkreises Wörpe-Wümme, Dirk Warnken, und Kreissportbundvorsitzende Edith Hünecken sprachen in ihren Grußworten von einer tollen und zielgerechten Leistung, die auch der Jugend zugute komme. Dabei hoben sie auch die erbrachten Eigenleistungen hervor.

Josef Krone von der Firma Meyton erläuterte, dass die Geschosse im freien Flug durch Infrarot-Lichtschranken vermessen und deren Auftreffen auf Monitoren dargestellt werden. Eine Besonderheit sei außerdem, dass die Geschosse im Ziel eine Granulat-Platte durchschlagen, die sich danach sofort wieder schließe. Die Kugeln würden in einem losen Granulat landen, das keinen Bleistaub abgebe. Dies sei ein umweltfreundliches Verfahren. Nienstedt betonte, dass das umweltfreundliche Geschossfangsystem ein ganz wichtiger Aspekt für die Auftragserteilung gewesen sei.
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Wümme Zeitung - Dienstag, 5. Mai 2009

Wendelken triumphiert mit 290 Ringen vor Sombetzki-Kremkow
Worpsweder Altersschütze holt bei den Kleinkaliber-Auflage-Bezirksmeisterschaften seinen zweiten Einzelsieg

Von Karsten Hollmann

Kreis Osterholz. Hans-Dieter Wendelken vom SV Worpswede ließ seiner Luftgewehr-Auflage-Bezirksmeisterschaft des Bezirksschützenverbandes Osterholz mit dem Titel in der Kleinkaliber-Auflage einen weiteren Triumph folgen. Der Alterschütze erzielte auf der Anlage des SV Adolphsdorf mit fabelhaften 290 Ringen nicht nur das beste Ergebnis in seiner Altersklasse, sondern das beste Resultat aller 116 Starter.

"Im Jahr 2008 waren es noch 20 Teilnehmer mehr", resümierte Bezirkssportleiter Berthold Hölling. Auch die 287 Ringe von Horst Sombetzki-Kremkow vom SV Hambergen, dem Zweitplatzierten in der Altersschützenwertung, hätten noch zum Sieg in allen anderen Klassen gereicht. Rang drei beanspruchte Hartwig Jacobs vom SV Axstedt.

Bei den Altersdamen fügte Ingelore Lühr von der SGS Teufelsmoor ihrem Bezirksmeistertitel mit dem Luftgewehr einen weiteren Titel hinzu. Genau wie mit dem Luftgewehr verwies Lühr ihre Vereinskollegin Edith Tienken sowie Roswitha Krey vom SV Schwanewede auf die weiteren Podestplätze. Auch wenn es für die Aktiven des SV Heidberg-Falkenberg weder bei den Altersdamen noch bei den Altersschützinnen zu einem Platz auf dem Siegertreppchen langte, so trösteten sich Uwe Sussmann, Elisabeth Eckardt sowie Rainer Kück mit dem Gewinn des Mannschaftstitels.

Bei den Senioren A behauptete sich der Sieger Peter Domagalski vom SV Lilienthal mit 281 Ringen gerade mal um einen Ring gegen Werner Schleif vom Ritterhuder SV. Helmut Walter verteidigte nur wegen der besseren abschließenden Serie (91:90) Position drei gegen Helmut Walter vom SV Axstedt.

Auch die Gewinnerin bei den Seniorinnen A, Annegrete Wallrabe vom SV Schwanewede, errang mit 275 Ringen nur einen Ring mehr als die Zweite Erna Dobschinski vom SV Buschhausen. Zusammen mit Hans und Bernd Wallrabe bejubelte Annegrete Wallrabe auch den Teamtitel.

Im Klassement der Senioren B gab Wilfried Schulz vom SV Hambergen mit 285 Ringen klar den Ton an. Über Platz zwei und drei entschied die bessere zweite Serie von Manfred Meyer vom SV Heidberg-Falkenberg gegenüber der von Siegfried Petermann vom Ritterhuder SV. Beide kamen nicht nur auf 273 Ringe, sondern wiesen mit 90 Ringen auch dieselbe dritte Serie auf. Die Ringzahl in der mittleren Serie von Manfred Meyer betrug 93 gegenüber 91 Ringen von Siegfried Petermann. Wilfried Schulz feierte neben seinem Einzelsieg noch mit Helga Schröder und Günter Schnibben den Mannschaftstitel mit dem SV Hambergen.

Bei den Senioren C hielt Werner Tieste vom SV Wörpedorf Helmut Michaelis vom SV Huxfeld mit 271 Ringen um einen Ring auf Distanz. Michaelis` Vorsprung auf den Dritten Jakob Norder bestand ebenfalls aus einem Ring. Die Seniorinnen C stellten sich sogar noch etwas besser an als ihre männlichen Kollegen.

Mannschaftssiegerin Helga Schröder machte mit 278 Ringen den Doppelsieg perfekt. Sie steigerte sich nach einem mäßigen Beginn mit nur 89 Ringen erheblich. Anita Grotheer vom SV Heidberg-Falkenberg schoss dagegen sehr konstant und wurde dafür mit dem zweiten Platz belohnt. Der Dritten Ursel von der Heyde wurde bei ihrem dritten Rang die schwache zweite Serie zum Verhängnis. Mit 84 Ringen in der Mitte des Wettbewerbs blieb ihr der ganz große Wurf verwehrt. "Wir haben gute Ergebnisse gesehen", erklärte Berthold Hölling.

Statistik

Altersschützen: 1. Hans-Dieter Wendelken (SV Worpswede) 290 Ringe; 2. Horst Sombetzki-Kremkow 287; 3. Hartwig Jacobs (SV Axstedt) 284

Altersdamen: 1. Ingelore Lühr (SGS Teufelsmoor) 286; 2. Edith Norder (SGS Teufelsmoor) 279; 3. Roswitha Krey (SV Schwanewede) 277; Teamwertung: 1. SV Heidberg-Falkenberg mit Uwe Sussmann, Elisabeth Eckardt und Rainer Kück 831; 2. SV Axstedt 829; 3. SV Hambergen 829

Senioren A: 1. Peter Domagalski (SV Lilienthal) 281; 2. Werner Schleif (Ritterhuder SV) 280; 3. Helmut Walter (SV Axstedt) 279

Seniorinnen A: 1. Annegrete Wallrabde (SV Schwanewede) 275; 2. Erna Dobschinski (SV Buschhausen) 274; 3. Elke Schädler (SGS Teufelsmoor) 272; Teamwertung: 1. SV Schwanewede mit Bernd Wallrabe, Annegrete Wallrabe und Hans Wallrabe 824; 2. SV Lilienthal 819; 3. SV Axstedt 809

Senioren B: 1. Wilfried Schulz (SV Hambergen) 285; 2. Manfred Meyer (SV Heidberg-Falkenberg) 273; 3. Siegfried Petermann (Ritterhuder SV) 273

Seniorinnen B: 1. Inge Wellbrock (SV Wörpedorf) 279; 2. Edith Norder (Blumenthaler SV) 273; 3. Marie-Luise Schaps (SV Lilienthal) 273; Teamwertung: 1. S Hambergen mit Wilfried Schulz, Helga Schröder und Günter Schnibben 822; 2. SV Wörpedorf II 820; 3. SV Lilienthal 806

Senioren C: 1. Werner Tieste (SV Wörpedorf) 271; 2. Helmut Michaelis (SV Huxfeld) 270; 3. Jakob Norder (Blumenthaler SV) 269

Seniorinnen C: 1. Helga Schröder (SV Hambergen) 278; 2. Anita Grotheer (SV Heidberg-Falkenberg) 276; 3. Ursel von der Heyde (SV Wörpedorf) 270

 

Wümme Zeitung - Donnerstag, 23. April 2009

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Wümme Zeitung - Dienstag, 14. April 2009

 

Wümme Zeitung - Donnerstag, 26. Februar 2009

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Wümme Zeitung - Montag, 16. Februar 2009

 

Wümme Zeitung - Mittwoch, 11. Februar 2009

 

Die Zauberflöte auf dem Weyerberg

Wümme Zeitung - Freitag, 6. Februar 2009

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Kreisschützenverband Wörpe-Wümme feiert Königsball

Wümme Zeitung - 27.10.2008
Von Johannes Kessels

Auch den Freimarkt zum Thema gemacht


GRASBERG.
In Bremen ist Freimarkt, aber auch in Grasberg wird kräftig gefeiert. Der Kreisschützenverband Wörpe-Wümme hatte zu seinem 34. Königsball in den Schützenhof Wörpedorf geladen, und es war voll wie immer. Auch der Bremer Freimarkt spielte eine Rolle in Grasberg.

Neun Vereine gehören dem Kreisschützenverband an, das ergibt zusammen mit den Verbandskönigen zehn Königshäuser, die zur Musik des Spielmannszugs Lilienthal/Falkenberg in den Saal einmarschierten, begrüßt und geehrt vom Kreispräsidenten Dierk Warnken und dem Präsidiumsmitglied Wolfgang Aufderheide.

Verbandskönig ist Achim Visser (Worpswede), Verbandskönigin ist Marlies Wacker (Wörpedorf), und die Verbands-Jugendkönigin Jasmin Heitmann gehört zum Schützenverein Worpswede. Der Schützenverein Adolphsdorf wurde von König Andreas Helmke mit Ehefrau Andrea vertreten sowie von Damenkönigin Annemie Bahrenburg. Aus Fischerhude waren das Königspaar Bernhard und Elli Müller und die Damenkönigin Liesel Bischoff erschienen, aus Heidberg/Falkenberg Bernhard und Irmgard Marks und Damenkönigin Irmgard Gerken. Schützenkönig von Huxfeld ist Heinz Warnken mit Ehefrau Inge, Damenkönigin ist Gerda Köster. Vom Schützenverein Lilienthal waren der König José Roberto d’Almeida Nobre und Lilienträgerin Heike Kletschke erschienen, aus Quelkhorn das Königspaar Torsten Struß und Nadine Ivers sowie Damenkönigin Anneliese Gieschen.
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Der Schützenverein Worphausen wurde durch König Henning Schnaars mit Ehefrau Ingrid und die Damenkönigin Gisela Blendermann repräsentiert, der Worpsweder Schützenverein vom Königspaar Stefan und Elke Schwenke sowie Damenkönigin Renate Späht, und das Wörpedorfer Königshaus wird vom König Ralf Behrens und der Damenkönigin Elke Dohrmann angeführt.

Stefan Schwenke, der Schützenkönig von Worpswede, konnte gleich vorn stehenbleiben; er ist nämlich auch Worpsweder Bürgermeister und sprach deshalb das Grußwort für die Bürgermeister der Gemeinden Lilienthal, Grasberg, Worpswede und des Fleckens Ottersberg. Der Schützenball zeuge davon, wie stark das Schützenwesen Geselligkeit und Zusammenhalt fördere, sagte er. Der Landtagsabgeordnete Axel Miesner aus Lilienthal schloss sich dem an, und Reinhard Behrens, Präsident des Bezirksschützenverbandes Osterholz, erinnerte noch einmal an den Landeskönigsball des Nordwestdeutschen Schützenbundes, der in diesem Jahr in Osterholz-Scharmbeck stattgefunden hatte und ein großer Erfolg war.

Dann kam auch der Freimarkt nach Grasberg: Die Kabarettistin Rita Müller, als Schülerin aufgemacht und mit einem großen Lebkuchenherzen um den Hals, trieb sich nämlich lieber auf der Bürgerweide herum als in der Schule, auf die sie "überhaupt keinen Bock" hatte. Ihre Erlebnisse auf dem Freimarkt fanden die Zuschauer bestimmt auch viel interessanter als das, was sich in einem Klassenzimmer gemeinhin abspielt. Danach übernahm die Band RT Combo das Zepter und gab es bis zum frühen Morgen nicht wieder aus der Hand - traditionell eine Stunde länger als in sonstigen Nächten, da der Kreisschützenball immer in der Nacht der Umstellung von der Sommer- auf Winterzeit stattfindet.
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Wümme Zeitung - Dienstag, 14. Oktober 2008


Herbstschießen in Worpswede

Von Undine Zeidler

WORPSWEDE. Die Worpsweder Schützen haben ihre Herbstmajestäten gekürt. Hartmut Berg wurde Herbstkönig, Ingrid Struckmeyer sicherte sich den Titel der Herbstkönigin. Bei den Jugendlichen wurden Rene Traiber Jugendherbstkönig, Janine Behrens Juniorenherbstkönigin und Jens Brand neuer Armbrustherbstkönig.

Einen Nachmittag lang eiferten 25 Jugendliche, 18 Schützendamen und 38 Schützen um die Titel und Preise. Fünf Stunden nach Wettkampfbeginn "erledigte" Ingrid Struckmeyer, laut Pressemitteilung des Schützenvereins, mit einem Bravourschuss den Rumpf des Damenvogels. Bei den Männern habe es ein zähes Ringen um den Titel gegeben. Am Ende setzte sich unter den 26 Bewerbern Hartmut Berg durch.

Neben den Königswürden ging es auch um andere Titel. Bei den Jugendlichen gewann Jonathan Kück mit der Armbrust an der Bildscheibe. Kyra Behrens war damit bei der Glücksscheibe die Beste. Ebenfalls mit der Armbrust gewannen Jonathan Kück bei der Pokalscheibe A und Caroline Finkel bei der Pokalscheibe B.

Beim Wettkampf mit dem Luftgewehr heißen die Sieger Kathrin Kirsch, Bildscheibe Freihand, Lutz Henken, Bildscheibe Auflage, Kathrin Kirsch, Glücksscheibe, Janine Behrens, Pokalscheibe A und Anne-Kathrin Henken, Pokalscheibe B.

Die Schützendamen und Schützen lieferten sich ebenfalls spannende Wettkämpfe an diesem Nachmittag. Sieger bei der Prämienscheibe 100 Meter wurde Hans-Dieter Wendelken vor Wolfgang Schnaars und Dirk Scheppelmann. Die Gewinner an der Konkurrenzscheibe 50 Meter heißen Michael Hubert-Ludwigs, Hansi Teichert und Uwe Holz.

Bei den Rehbockschützen setzte sich Michael Hubert-Ludwigs gegen Dirk Scheppelmann und Nadine Wendelken durch. Sieger bei der Glücksscheibe wurde Frank Kerndorf vor Hans-Dieter Wendelken und Jürgen Heitmann. Bei der Bildscheibe ging der erste Platz an Hans-Joachim Teichert. Den ersten Rang der Altersschützen belegte Hans-Dieter Wendelken, gefolgt von Lutz Jötten und Wolfgang Schnaars. Gunda Brüning siegte bei der Ausmarsscheibe vor Manfred Nienstedt und Anke David. Den Trainingspokal errang Dirk Scheppelmann und der Herbstpokal ging an Karl-Heinz Kramer.

 

Wümme Zeitung - Donnerstag, 18. September 2008

 

Wümme Zeitung - Donnerstag, 4. September 2008

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Wümme Zeitung - Samstag, 16. August 2008

Majestäten auf Torfkahnfahrt
"Nachlese" zum Worpsweder Schützenfest auf der Hamme


WORPSWEDE (JSC). Beim Worpsweder Schützenfest hatte der Schütze und Torfschiffer Heinz Kommerau die Mitglieder des neuen Königshauses und den Vorstand zu einer Torfkahnfahrt auf seiner "Anna-Lena" eingeladen. Unlängst starteten sie bei Neu Helgoland zu einer zweistündigen Tour bis Tietjens Hütte und zurück. Adjutant Uwe Holz war für die Organisation und die Getränke zuständig, während Königin Renate Späth und Vizekönigin Eva Stelljes für leckeren Proviant gesorgt hatten.

"Wenn Engel reisen, lacht der Himmel!", sagte König Stefan Schwenke bei Antritt der Fahrt. Aber dennoch überraschte später unverhofft ein kräftiger Schauer die fröhliche Schützengesellschaft. Unterwegs gab Kommerau seinen Passagieren wichtige Informationen über das Teufelsmoor und die Torfschifffahrt. Er erzählte aber auch einige Döntjes und Gruselgeschichten. Der König und Vereinschef Manfred Nienstedt dankten dem Skipper sowie allen, die zum Gelingen der schönen Fahrt beigetragen hatten.

 

Wümme Zeitung - Montag, 28. Juli 2008

Blues und jede Menge Rattenscharfes

Die erste WESER-KURIER Open-Air-Kinoveranstaltung mit Konzert kam bei freiem Eintritt gut an

Von unserer Mitarbeiterin Undine Zeidler

WORPSWEDE·LILIENTHAL. Mediterrane Stimmung lag in der Nacht zum Sonntag über Worpswede und lockte die Menschen ins Freie - genau die richtige Atmosphäre für das erste WESER-KURIER Open-Air- Kino in der Gemeinde. Das Blues-Konzert von Heinrich Schott und der Film Ratatouille zogen die Besucher bei freiem Eintritt in Scharen an.

Bei hochsommerlichen Temperaturen genossen die Besucher Musik, Essen, Trinken und einen fröhlichen Familienfilm auf dem Schützenplatz. Bepackt mit Decken, Kissen und Picknickkörben strömten Jung und Alt im Verlauf des Abends erwartungsvoll zum Veranstaltungsgelände. Dort hatte der Schützenverein als Hausherr gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr alles für die rund 500 Besucher vorbereitet. Von den lauschigen Sitzplätzen auf der neuen Terrasse bis hin zur kompletten Kinobestuhlung und zur großen Leinwand war alles da. Für das leibliche Wohl in fester und flüssiger Form sorgte der Verein gleichermaßen.

Der Worpsweder Maler und Sänger Heinrich Schott eröffnete den Abend mit einem einfühlsamen, ruhigen Blues-Konzert. In Englisch, Deutsch und Platt ergriffen die vorwiegend melancholischen Melodien durch Schotts charismatische Stimme. Mit kurzen Begebenheiten zur Entstehung der einzelnen Lieder verband der Sänger die Stücke. Er erklärte, dass den Blues-Haben ein trauriges Gefühl ist und "immer mit Schmerzen verbunden ist." Viele Texte handelten dementsprechend von Trauer, Sehnsucht und dem Alleinsein. Als Gegenpol spielte er deshalb das Lied "Killing The Blues" von Roly Sally, der sich auf diese Weise mit dem Blues-Zustand auseinandergesetzt hatte.

 

Neben den klassischen Songs brachte Schott viele Eigenkompositionen zu Gehör. In "Die Krähe" schilderte er ein Krähenleben und ihre Sicht auf die Menschen. Das böse Fazit am Ende des Liedes war: "Und machst du auch noch so viel Mist, es gibt immer einen, der ihn frisst." Der Musiker erzählte von sich, dass er meistens nette Lieder schreibt, aber auch mal böse. An diesem Abend bot er beides. Beim Plattdeutschen "Mien Köhm" wurde es deftig. Das Lied erwies sich als eindeutiger Favorit aller, einschließlich des Künstlers selbst. Die Zuschauer wippten mit den Knien und "Köhm"-Zwischenrufe mischten sich in die Musik. Das war ausdrücklich erwünscht, denn Schott hatte zuvor angekündigt, er wolle den Refrain vom Publikum hören. Mit einem wundervollen "Dat du min Leevsten büst" verabschiedete sich der sympathische Musiker von seinen Zuhörern.

Zwischenzeitlich hatte sich die Dämmerung über den Platz gelegt. Umspielt von gelegentlichen lauen Brisen machten es sich die Zuschauer vor der Leinwand bequem. Je nach Gusto auf Decken im Liegen oder auf einem der vielen Sitzplätze.

Klaus-Dieter Pfaff, Reesortleiter der WÜMME-ZEITUNG, und Worpswedes Bürgermeister Stefan Schwenke begrüßten die Gäste, und die genossen anschließend den Film "Ratatouille" - der mit viel Witz den beschwerlichen Weg der Ratte Remy erzählte, Nobelkoch in Paris zu werden.

 

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