Ein Bericht von Wolfgang Schnaars
Das „Nasse Gericht“ tagte erstmals vor ca. 30 Jahren.
Der Schützenbruder Werner Grolz hatte seinerzeit die lustige Idee, die Vergehen seiner Kollegen im vorangegangenen Schützenjahr aufzuschreiben und diese dann den versammelten Schützen vorzulesen. Die „Missetäter“ wurden zu Geldstrafen verurteilt.
Mitte der achtziger Jahre wurde das Ganze offizieller.
Es gab erstmals einen Gerichtsdiener (Manfred Nienstedt) sowie zwei Staatsanwälte und einen Richter. Die Herren in schwarzer und roter Robe waren Willi Seidel, Helmut Ehlers und Manfred Meyer, die sehr humorvoll die Schützenbrüder für kleinere und größere Vergehen anklagten und verurteilten.
Zur Zeit besteht das Team, das die ‚Strafen’ erteilt, aus fünf Schützen. So ist sichergestellt, dass immer ein komplettes Strafgericht tagen kann.
Das heutige Team
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von links: Dirk Scheppelmann, Wolfgang Schnaars, Michael Hubert-Ludwigs, Willi Seidel und Georg Behrens jun. |
Ankläger und Richter Juni 2010
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Ankläger Wolfgang Schnaars |
Richter Michael Hubert-Ludwigs |
Ankläger Dirk Scheppelmann |
Es werden weiterhin Verfehlungen der Schützen notiert, fotografiert und zur Anklage gebracht. Kurz vor dem jährlichen Schützenfest setzt sich dieses Gerichts-Team zusammen und stellt den Programmablauf des „Nassen Gerichts“ auf. So ist gewährleistet, dass immer eine fröhliche Gerichtsverhandlung abgehalten werden kann.
Welche dann bei schönem Wetter draußen..........
........und bei schlechtem Wetter auch mal drinnen stattfindet.
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